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Über uns

Ilajnafsy: web-basierte Behandlungen in arabischer Sprache

Seit 2008 können über das Programm „Ilajnafsy“ Menschen aus dem arabischen Sprachraum, die an Depressionen und Traumafolgestörungen leiden,  über das Internet psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen.  Der gesamte therapeutische Kontakt findet dabei über ein programmeigenes, datengeschütztes Webportal statt. Auf diese Weise können die web-basierten Therapien in verschiedenen Krisen- und Nachkriegsgebieten eine erste psychologische Unterstützung bieten.

Hier finden Sie unseren Flyer zum Download.

Hintergrund

Die im Programm „Ilajnafsy“ angebotenen Behandlungen stützen sich auf ein – ursprünglich in den Niederlanden entwickeltes – Therapiekonzept (Interapy), das als web-basierte Behandlungsmethode für Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) entwickelt und wissenschaftlich evaluiert wurde. Es beruht auf einem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz, dessen zentraler Bestandteil eine Schreibtherapie zur Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses ist.

Für das Programm „Ilajnafsy“ wurde dieses Therapiekonzept für PTBS kulturell adaptiert und ins Arabische übersetzt. Darüber hinaus wurden im Rahmen des „Ilajnafsy“-Programms zwei Depressionsbehandlungen entwickelt und evaluiert – eine web-basierte Schreibtherapie und eine Selbsthilfe-App für iPhones.

Aktuell bieten wir kostenfrei drei verschiedene Behandlungen an:

Team und Therapeutinnen und Therapeuten

Alle Therapeutinnen und Therapeuten sind Arabisch-Muttersprachlerinnen und -Muttersprachler.

Die Projektkoordination wird von Charlotte Kusenberg übernommen: c.kusenberg@ueberleben.org

Die Evaluierung des „Ilajnafsy“-Programm wird von Prof. Dr. Birgit Wagner (Berlin Medical School) und Prof. Dr. Christine Knaevelsrud (Freie Universität Berlin) wissenschaftlich betreut.

Kooperationspartner

„Ilajnafsy“ ist ein Projekt des Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH. Die Kooperationspartner des Projektes sind die Berlin Medical School, die Freie Universität Berlin und das St. Vincents Hospital Sydney.

Förderung

Die Studie wird durch Misereor e.V. und die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe c/o MISEREOR gefördert.

Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH (ZUE)

Logo_ZÜ_gGmbH

Das Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH vormals Behandlungszentrum für Folteropfer e.V. (bzfo) bietet seit 1992 kostenfreie medizinische, psychotherapeutische und sozialarbeiterische Unterstützung für Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen an. Die Arbeit findet in Abstimmung mit einem multidisziplinären Team aus den Fachrichtungen Medizin, Psychotherapie, Psychologie, Physiotherapie, Sozialarbeit und Kreativtherapien statt.

Neben der therapeutischen Arbeit möchte das ZUE durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen, eigenen Fachpublikationen, Vorträgen, Kongressbeiträgen sowie internationaler Netzwerk- und Gremienarbeit auf die Situation von Folteropfern weltweit aufmerksam machen.

Webseite: www.ueberleben.org

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